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„Jauchzet dem Herrn alle Welt - dienet dem Herrn mit Freuden“
unter diesem Leit- und Losungswort des 100. Psalm wurde der Posaunenchor Roth-Wolfshausen im Jahre 1912 von Johannes Rauch, Anton Gombert, Jost Eidam (Wolfshausen), Johannes Sauer, Georg Sauer und Kaspar Wenz (Roth) gegründet.
derzeit keine Proben
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Wir treffen uns regelmäßig mittwochs im Gemeindesaal der Kirchengemeinde Roth zum Üben und zwar während der Sommerzeit um 20.00 Uhr und während der Winterzeit um 19.30 Uhr.
Chorleiter: Dieter Wolf
Vorsitzende: Edith Rau edith.rau@t-online.de
Tel. 06426/5192

Über neue Anfänger, die die Mühe des Übens nicht scheuen, freuen wir uns immer wieder. Wir bieten nicht nur vom Chor eine Ausbildung an, sondern auch die Möglichkeit, an Trompeten-Lehrgängen unseres Posaunenverbandes teilzunehmen. Die Instrumente hierfür werden vom Chor gestellt.

Die aktiven Mitglieder des Posaunenchores
Hintere Reihe: Frank Kralik, Reimund Weimar, Hans-Georg Lapp
Mittlere Reihe: Otto Weimar († 2.1.20), Schwester Ursula Müller,
Elfriede Kaspereit, Karin Beimborn, Dieter Wolf, Rainer Pfeffer, Hans Pfeffer, Herbert Schneider
Vordere Reihe: Karin Beate Elbrechter, Sabine Fleck, Ute Lauer, Elisabeth Wolf, Edith Rau, Konrad Eidam

Geschichte des Chores
Im Jahre 1924 zählte der Posaunenchor bereits 21 Mitglieder.
Sie stellten sich damals unter anderem unter folgende Richtlinien:
1.1 ...können nur Jünglinge und Männer demselben (dem Posaunenchor) angehören,... (diese Richtlinie ist bereits seit 1974 außer Kraft gesetzt)

1.2 ... Die Aufnahme (in den Verein) geschieht durch Stimmenmehrheit des Vereins.... (Wir freuen uns heute, wenn sich Jungen, Mädchen und auch Erwachsene bereit erklären, ein Instrument zu lernen und in unserm Chor mitzublasen!)

2.5 ... Jedes Mitglied muss sich den Anordnungen des Dirigenten gern und willig fügen. ... (Daran sollte sich nichts ändern!)

4.12 ... Sie (Die Übungsstunden) finden regelmäßig jede Woche 2 mal am Dienstag und am Donnerstag statt, mit der Ausnahme, dass im Sommer eine dieser Übungsstunden auf den Sonntagvormittag gelegt wird. ... (Wir üben einmal in der Woche und zwar Mittwochs!)

4.13 Da auch die Übungsstunden unter die Richtlinien von § 1 fallen, soll in ihnen fortan weder geraucht noch geistige Getränke getrunken werden. ... (Was hier so strikt festgelegt wurde, wird auch heute noch umständehalber befolgt.)

4.15 Streitigkeiten welche zwischen zwei oder mehreren Mitgliedern vorkommen, werden nach Math. 18, V.15-17 in christlicher Weise geregelt am besten vom Betreffenden selbst, oder im anderen Fall mit Hilfe des Leiters und einigen von diesem zu ernennenden älteren Mitgliedern des Chores. Wer sich dem nicht fügt wird ausgeschlossen. (Erstaunlich ist, worüber man sich beim Erstellen der Richtlinien bereits Gedanken machte!)

4.16 Es ist wünschenswert, dass die Mitglieder des Chores von weltlichen Lustbarkeiten und von weltlichen Vereinen fernbleiben. ... (Diesem Punkt wurde sicher auch schon zu früherer Zeit nicht entsprochen.)

4.17 Übermäßiges Trinken und unzüchtiges Leben sowie Beitritt in eine öffentliche zum Tanze aufspielende Musik-Kapelle ist strengstens untersagt. ... (Auch dieser Punkt erscheint in den neueren Statuten nicht mehr.)

Eine „neuere“ Satzung endet mit dem Aufruf „Wir bitten alle passiven Mitglieder, ihre Jungen ab 12 Jahre dem Chor zur Verfügung zu stellen, damit wir den Chor erhalten und vergrößern können“ (Wo sind die 12-jährigen Jungen der passiven Mitglieder?)

Im Jahre 1993 wurde die Satzung des Posaunenchores auf den neuesten Stand gebracht.
Betrachtet man sich die aktiven Mitglieder des Posaunenchores genauer, so sind wir eine ganz „gemischte“ Truppe, bei der verschiedene Altersstufen vertreten sind. Eine große musikalische Familie scheint es zu sein, bei der jeder ein Instrument spielt. Wir sind zwar eine „Familie“, aber wir
stehen nicht alle im verwandtschaftlichen Verhältnis! Vielmehr sind die Musik und die Kirche die Verbindung, die uns jede Woche einmal zusammenkommen lässt, um zu proben und vorzutragen.
Der regelmäßige Dienst des Chores erstreckt sich auf die Mitwirkung in den Gottesdiensten, hauptsächlich an den drei hohen Festtagen Weihnachten, Ostern und Pfingsten sowie am Erntedankfest, Volkstrauertag und Totensonntag. Des Weiteren bringt er Ständchen bei Familienfeiern der aktiven und passiven Mitglieder, spielt zum Martinsumzug und bei vielen weiteren Gelegenheiten.

Auch der Geselligkeit wird Rechnung getragen. So war der Posaunenchor Roth-Wolfshausen bei allen Rother Backhausmärkten in den Jahren 1995 - 2003 Mitveranstalter dieser kulturellen Veranstaltung. Seit 1995 werden auch wieder regelmäßig Tagesfahrten durchgeführt und die Vereinsmitglieder treffen sich zum „gemütlichen Beisammensein“.

Inzwischen konnte der Posaunenchor nicht nur seinen 100., sondern im Jahre 2017 bereits seinen 105. Geburtstag feiern. Anlässlich dieser Feier wurden Otto Weimar für 65 Jahre und Konrad Eidam für 70 Jahre aktive Mitarbeit im Posaunenchor geehrt.
                                                                                                                                                  Edith Rau